Service

verfügbar

"Service von Henschel heißt vor allem maximale Verfügbarkeit ihres Equipments und kurze Reaktionszeiten im Falle eines Falles."
Dirk Hempeler
Werksleiter Henschel Antriebstechnik

Warmbehandlung / Härterei

Härten und Vergüten

Unter Härten versteht man eine Wärmebehandlung, bei der ein Stahl aus der Austenitphase (Temperatur über 723°C) schnell abgekühlt wird, um die Bildung von Perlit- oder Ferritphasen zu verhindern. Es entsteht ein martensitisches Gefüge, das sich durch seine hohe Härte auszeichnet.

Dem Härtevorgang folgt das Entspannen oder Anlassen, um dem Stahl einen gewissen Zähigkeitsgrad zurückzugeben. Angewandt wird dieses Verfahren bei Präzisionsbauteilen der Feinwerktechnik, Werkzeugen für Warm- und Kaltarbeit und anderen höchstbelasteten Bauteilen.

Beim Vergüten erfolgt nach dem Härten ein Anlassen bei sehr hohen Temperaturen (bis zu 700° C). Ziel des Vergütens ist, dem Stahl eine möglichst hohe Festigkeit bei gleichzeitig hoher Zähigkeit zu geben. Das Vergüten empfiehlt sich besonders bei Bauteilen, die plötzlich auftretenden Kräften ausgesetzt sind, und bei Sicherheitsbauteilen, die einer sehr hohen Verformung standhalten müssen.

Entscheidend für den Erfolg der Vergütungsbehandlung ist die gleichmäßige Erwärmung des Werkstückes auf die vorgeschriebene Härtetemperatur, ein einwandfreies Abschrecken sowie ein gleichmäßiges und genaues Anlassen.